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Unser Wassernetz in der Region
Als größter Trinkwasserversorger in Südbaden versorgen wir zwei Konzessionen und 47 betriebsgeführte Kommunen mit Trinkwasser.
Trinkwasserversorgung im kommunalen Bereich
Dass immer mehr Kommunen ihre Wasserversorgung in unsere Hände legen, ist für uns ein großer Vertrauensbeweis – und Ansporn zugleich. Jederzeit Trinkwasser in hoher Qualität gemäß gesetzlichen Standards zu liefern und die hiesigen Wasserressourcen für kommende Generationen zu sichern, ist unser oberstes Ziel - mit eigenen Wasserwerken und Verteilungsnetzen als Vollversorger oder im Auftrag der Gemeinde als Dienstleister, der sich um den Betrieb und die Unterhaltung der Versorgungsanlagen kümmert.
In Freiburg und Lahr besitzen wir eigene Wasserversorgungen. Die beiden Städte haben uns ihre Wasserkonzession erteilt, weshalb wir vollumfänglich für alle Belange rund ums Wasser verantwortlich sind. Darüber hinaus arbeiten wir mit 47 Kommunen im Bereich Wasser eng zusammen.
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6
Standorte sorgen bei uns für eine optimale Betreuung vor Ort.
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1.400
Kilometer Wasser- und Abwassernetz werden von uns betreut.
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47
Gemeinden betreuen wir in den Bereichen Wasser und Abwasser.
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Wasserversorgung in Freiburg
Die zuverlässige Versorgung der Bürger:innen mit hochwertigem Trinkwasser ist eine wichtige Aufgabe, die wir im Auftrag der Stadt Freiburg übernehmen. Als Eigentümerin der Wasserversorgungsanlagen und -netze tragen wir gleichzeitig die Verantwortung für deren Betrieb, Pflege und Weiterentwicklung.
Das Trinkwasser für Freiburg stammt ausschließlich aus naturbelassenem Grund- und Quellwasser. Es ist rein, frisch und von höchster Qualität. Jeden Tag fließt es durch unsere Leitungen aus den Wasserwerken in Ebnet, Kappel, Hausen und Günterstal bis in die Haushalte und Unternehmen der Stadt.
Insgesamt wird das Freiburger Wasser aus 13 Tiefbrunnen, die Grundwasser fördern, und zwei Quellgebieten gewonnen. In zwölf Hochbehältern mit einer Kapazität von 120 bis 20.000 m3 wird das Wasser zwischengespeichert, bevor es über ein 643,3 Kilometer langes Versorgungsnetz rund 28.000 Haushalte und Betriebe erreicht. Unsere Verantwortung endet nicht beim Wasserhahn: Rund 2.400 Wasserproben jährlich und regelmäßige chemische Analysen garantieren, dass das Freiburger Trinkwasser höchsten Qualitätsansprüchen genügt.
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Wasserversorgung in Lahr
Für die Stadt Lahr übernehmen wir neben der Versorgung der Bürger:innen mit Trinkwasser auch den Betrieb und die Pflege der gesamten Wasserversorgungsanlagen und -netze.
Das Lahrer Wassernetz hat eine weitreichende Historie; seine Wurzeln reichen bis ins Jahr 1832 zurück. Heute versorgen wir rund 47.000 Einwohner:innen zuverlässig mit frischem Trinkwasser – hauptsächlich über das Wasserwerk Galgenberg. Dort wird Grund- und Quellwasser zentral aufbereitet und gemischt, sodass alle angeschlossenen Stadtteile einheitlich hochwertiges Trinkwasser erhalten. Die Ortsteile Kuhbach und Reichenbach werden zusätzlich über eigene Wasserwerke versorgt.
Das Lahrer Trinkwasser wird aus fünf Tiefbrunnen, die Grundwasser fördern, und drei Quellgebieten gewonnen. Bevor es in die Haushalte gelangt, wird es in acht Hochbehältern mit einem Fassungsvermögen von 150 bis 9.000 m3 gespeichert. Über ein rund 265 Kilometer langes Leitungsnetz sind mehr als 9.000 Haushalte und Unternehmen angeschlossen.
Wasserversorgung im Badenova Netzgebiet
Aktuell übernehmen wir für folgende Städte und Gemeinden beziehungsweise deren Wasserverbände die Wasserversorgung als sogenannte Betriebsführung oder im Rahmen einer Betreuung:
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Die Gemeinde Bahlingen am Kaiserstuhl mit ihren rund 4.400 Einwohner:innen blickt auf eine lange Geschichte zurück. Ihre erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 762. Heute liegt Bahlingen im Landkreis Emmendingen und ist weit über die Region hinaus für den traditionsreichen Weinbau bekannt.
Seit dem 01.04.2022 übernehmen wir die technische Betriebsführung der Trinkwasserversorgung in Bahlingen. Die Wassergewinnung erfolgt über den Tiefbrunnen „Löhlinschachen“. Jährlich werden rund 190.000 m3 Wasser in das Ortsnetz eingespeist.
Seit 2006 sind wir für die Gemeinde Balgheim im Landkreis Tuttlingen als Dienstleister tätig. Unsere erfahrenen Expert:innen übernehmen die Verantwortung für den Betrieb der Wasserversorgung der rund 1.250 Einwohner:innen. Das Trinkwasser stammt größtenteils aus eigenen Quellen.
Jährlich werden in Balgheim rund 57.000 m3 Wasser in das Ortsnetz eingespeist. Für die Notversorgung ist die Gemeinde zusätzlich an den Zweckverband Bodensee-Wasserversorgung angeschlossen.
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Die Stadt Breisach hat den Betrieb ihrer Wasserversorgungsanlagen und -netze bereits 1989 an uns übertragen. Das Trinkwasser für das Stadtgebiet sowie die Stadtteile Hochstetten und Gündlingen stammt aus drei eigenen Tiefbrunnen.
Das geförderte Grundwasser ist aufgrund des langjährigen Kalibergbaus im benachbarten Elsass stark salzhaltig. Dies führt zu einer schnelleren Korrosion der Leitungen. Um die Wasserqualität zu verbessern, wird seit Februar 2020 im Tiefbehälter Gelbstein zusätzlich Trinkwasser aus dem Wasserwerk in Hausen an der Möhlin beigemischt. Für diese Maßnahme haben wir in den Bau einer neuen Wassertransportleitung von Opfingen nach Breisach investiert.
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Versorgungsbereich | Wasserhärte |
|---|---|
Breisach, Hochstetten | 2,26 mmol/l (mittel) |
Gündlingen | 2,34 mmol/l (mittel) |
Niederrimsingen, Oberrimsingen, Grezhausen | 2,26 mmol/l (mittel) |
weich: <1,5 mmol/l; mittel: 1,5 - 2,5 mmol/l; hart: > 2,5 mmol/l | |
Die jährliche Verbrauchsmenge in Breisach, Hochstetten und Gündlingen liegt bei rund 800.000 m3. Die Stadtteile Oberrimsingen, Niederrimsingen und Grezhausen werden bereits seit längerem mit Trinkwasser aus dem Wasserwerk in Hausen an der Möhlin versorgt. Der Wasserverbrauch der rund 3.000 Einwohner:innen dort beträgt etwa 120.000 m3 pro Jahr.
Die Qualität des Trinkwassers wird kontinuierlich überwacht und regelmäßig strengen Kontrollen unterzogen. Das Besondere: Das Trinkwasser aus dem Wasserwerk Hausen ist so hochwertig, dass es ohne zusätzliche Aufbereitung direkt an die Verbraucher:innen abgegeben werden kann.
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Die für den Weinbau bekannte Gemeinde Ebringen liegt im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald. Seit dem Jahr 2002 sind wir für die technische Betreuung der Wasserversorgung der rund 2.800 Einwohner:innen verantwortlich. Seit 2017 beziehen sie ihr Trinkwasser aus dem Wasserwerk Hausen.
Im Juni 2018 wurde die Zusammenarbeit erweitert: Wir übernehmen seitdem die technische Betriebsführung. Damit tragen wir die Verantwortung für das Trinkwassernetz sowie für drei Hochbehälter und das Pumpenhaus der Gemeinde.
Ebringen gehört zum Wasserversorgungsbereich vier von Freiburg. Die Analysewerte des Trinkwassers sind in der Trinkwasseranalyse Freiburg veröffentlicht.
Für die Gemeinde Endingen am Kaiserstuhl im Landkreis Emmendingen sind wir seit dem Jahr 2004 als Dienstleister aktiv. Unsere erfahrenen Expert:innen übernehmen die Verantwortung für den Betrieb der Wasserversorgungsanlagen der rund 9.200 Einwohner:innen. Sie erhalten ihr Trinkwasser aus dem Tiefbrunnen im Forchheimer Wald. Die jährliche Wasserabgabe liegt bei rund 400.000 m3.
Die drei Winzerdörfer Amoltern, Kiechlinsbergen und Königschaffhausen werden über den Tiefbrunnen „Rheinmatten“ in Sasbach versorgt. Dort beträgt die jährliche Wasserabgabe rund 140.000 m3.
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Der Höhenluftkurort Hinterzarten liegt im Südschwarzwald etwa 25 km östlich von Freiburg im Breisgau. Seit dem Jahr 2013 übernehmen wir gemeinsam mit der Energie- und Wasserversorgung Kirchzarten GmbH (EWK) die Wasserversorgung für die rund 2.000 Einwohner:innen.
Badenova Netze ist für die technische Betreuung der Anlagen verantwortlich, während die Energie- und Wasserversorgung Kirchzarten GmbH den operativen Teil übernimmt. Die jährliche Wasserabgabe liegt bei rund 330.000 m3. Das Trinkwasser stammt aus einem eigenen Tiefbrunnen sowie aus mehreren eigenen Quellen.
Die Hexentalgemeinde Horben grenzt sowohl an die Stadt Freiburg als auch an die Bergwelt des Schauinslandes und gehört zum Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald. Seit dem Jahr 2010 sind wir für die technische Betreuung der Wasserversorgungsanlagen verantwortlich.
Die rund 1.100 Einwohner:innen werden mit Trinkwasser aus zwei Quellgebieten versorgt. Aufbereitet wird das Wasser im Hochbehälter „Im Dorf“. Überschüssiges Wasser wird an den Wasserversorgungsverband Hexental abgegeben.
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Seit dem Jahr 1997 sind wir für die Gemeinde Inzlingen als Dienstleister aktiv. Unsere erfahrenen Expert:innen übernehmen die Verantwortung für den Betrieb der Wasserversorgung der rund 2.500 Einwohner:innen. Jährlich werden etwa 130.000 m3 Wasser bereitgestellt. Dieses Wasser stammt anteilig aus neun eigenen Quellen mit rund 50.000 m3 sowie aus einem dauerhaften Wasserbezug von der Stadt Lörrach mit rund 80.000 m3.
Unsere Aufgaben umfassen auch die Überwachung und Einhaltung aller gesetzlichen Vorgaben und behördlichen Auflagen. Die Qualität des Trinkwassers muss dabei höchsten Ansprüchen gerecht werden.
Seit dem Jahr 2021 übernehmen wir für die Gemeinde Kippenheim die technische Betriebsführung der Trinkwasseranlagen. Bei Bedarf unterstützen wir die Gemeinde zusätzlich bei Aufgaben im Trinkwassernetz.
Die Gemeinde liegt im Ortenaukreis in direkter Nachbarschaft zur Stadt Lahr, in der Badenova Netze als Trinkwasserversorger tätig ist. Kippenheim versorgt die rund 5.500 Einwohner:innen über zwei eigene Tiefbrunnen, die sich in den Ortsteilen Kippenheim und Schmieheim befinden. Die jährliche Wasserabgabe in das Trinkwassernetz der Gemeinde beträgt insgesamt rund 290.000 m3.
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Die Gemeinde Kirchzarten liegt im Südschwarzwald, unweit von Freiburg, im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald. Seit dem Jahr 2004 sind wir für die technische Betreuung der Wasserversorgungsanlagen der rund 10.000 Einwohner:innen verantwortlich.
Die Gemeinde gewinnt ihr jährlich benötigtes Trinkwasser in Höhe von rund 580.000 m3 aus eigenen Quellen und einem Tiefbrunnen. Zusätzlich zur eigenen Versorgung wird auch die Gemeinde Stegen mit Wasser versorgt.
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Seit dem Jahr 1995 sind wir der Wasserpartner der Stadtwerke Lörrach und verantworten den effizienten Betrieb der Wasserversorgung, der Bädertechnik sowie der historischen Quell- und Brunnenanlagen in Lörrach.
Die Zusammenarbeit mit der Stadt Lörrach hat sich über die Jahre kontinuierlich entwickelt:
1995: Übernahme der technischen und kaufmännischen Betriebsführung der Wasserversorgung
2003: Technische Betriebsführung für die Bäder in Lörrach
2010: Betreuung der historischen Quell- und Brunnenanlagen
Wasserqualität in Lörrach
Das Trinkwasser in Lörrach stammt aus sieben Tiefbrunnen mit einer durchschnittlichen Tagesförderung von 9.040 m3 und wird im eigenen Wasserwerk Grütt aufbereitet. Bevor es zu den Verbraucher:innen gelangt, wird es in zwölf Hochbehältern mit einer Kapazität zwischen 60 und 10.000 m3 gespeichert. Über ein Leitungsnetz von 367 Kilometern sind rund 9.445 Haushalte und Unternehmen an die Wasserversorgung angeschlossen. Im Jahr 2020 lag der Verbrauch bei etwa 3,2 Millionen Kubikmeter Trinkwasser.
Ständige Kontrollen von der Quelle bis zu den Verbraucher:innen sichern den hohen Qualitätsanspruch. Den über 49.000 Einwohner:innen bieten wir seit vielen Jahren eine sichere Wasserversorgung aus einer Hand. Rund 420 Wasserproben jährlich sowie fünf chemische Analysen pro Jahr bestätigen: Das Trinkwasser in Lörrach ist von bester Qualität.
Eine detaillierte Trinkwasseranalyse finden Sie im Wasserportal des Bundesverbandes für Energie- und Wasserwirtschaft e. V.
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Versorgungsbereiche | Wasserhärte |
|---|---|
Kernstadt, Brombach, Hauingen, Haagen, Ober-, Untertüllingen | 1,32 mmol/l (weich) |
An unserem Standort in Lörrach haben Sie die Möglichkeit, ein Standrohr auszuleihen.
Die Gemeinde Meißenheim liegt im Ortenaukreis direkt am Rhein an der deutsch-französischen Grenze, etwa 13 Kilometer von Lahr entfernt. Seit dem Jahr 2005 unterstützen wir die Gemeinde bei technischen Fragestellungen in der Wasserversorgung und übernehmen seit 2013 auch den Bereitschaftsdienst.
Im Jahr 2018 haben wir die technische Betriebsführung für das gesamte Ortsnetz der Gemeinde übernommen. Die rund 4.000 Einwohner:innen von Meißenheim werden vollständig mit Trinkwasser durch den Riedverband versorgt, der die technische Betriebsführung ebenfalls an uns übertragen hat. Die jährliche Wasserabgabe in das Ortsnetz von Meißenheim liegt bei rund 180.000 m3.
Meißenheim gehört zum Versorgungsgebiet Lörrach. Daher ist dort auch ein Standrohrverleih möglich.
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Der Weinort Merdingen gehört zum Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald und liegt an der westlichen Steilkante des Tunibergs. Seit dem Jahr 2003 sind wir für die technische Betreuung der Steuerungs- und Überwachungsanlagen der Merdinger Wasserversorgung verantwortlich, stets in enger Zusammenarbeit mit dem örtlichen Wassermeister.
Die rund 2.500 Einwohner:innen erhalten ihr Trinkwasser aus einem eigenen Tiefbrunnen. Der jährliche Wasserverbrauch liegt bei rund 135.000 m3. Seit Mai 2020 wird im Hochbehälter in Merdingen zusätzlich Trinkwasser aus dem Wasserwerk Hausen an der Möhlin beigemischt. Dafür wurde der Hochbehälter an die neue Wassertransportleitung zwischen Opfingen und Breisach angeschlossen.
Durch diese Maßnahme wurde die Wasserversorgung redundant aufgestellt und das Pumpenhaus entlastet. Ein positiver Nebeneffekt: Der Wasserhärtegrad verringert sich durch die Mischversorgung.
Neuenburg am Rhein ist eine Zähringerstadt im Herzen des Dreiländerecks Deutschland, Frankreich und Schweiz. Sie liegt am Fuß des südlichen Schwarzwalds, nur einen Kilometer vom Rhein und der französischen Grenze entfernt.
Seit dem Jahr 2013 sind wir für die technische Betriebsführung der Wasserversorgung der rund 12.000 Einwohner:innen verantwortlich. Das Trinkwasser stammt aus einem eigenen Tiefbrunnen und wird im Hauptpumpwerk Grißheim aufbereitet. Die jährliche Wasserabgabe liegt bei rund 1.000.000 m3.
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Für die Offenburger Wasserversorgung übernehmen wir seit dem Jahr 2003 die vollständige technische und kaufmännische Betriebsführung. Mit unserem Know-how sorgen wir für gutes und reines Trinkwasser für die rund 60.000 Einwohner:innen der Stadt Offenburg in der Ortenau.
Die jährliche Wasserabgabe liegt bei rund 3.700.000 m3. Das Wasser stammt aus 13 Tiefbrunnen und wird im eigenen Wasserwerk „Am Sägeteich“ aufbereitet. Ab dem Jahr 2021 ist zusätzlich der Anschluss an den Wasserversorgungsverband „Kleine Kinzig“ vorgesehen.
Regelmäßiger Informationsaustausch und eine gemeinsame Investitionsplanung schaffen die Basis für eine reibungslose Wasserversorgung – heute und in Zukunft.
Wasserqualität in Offenburg
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Versorgungsbereiche | Wasserhärte |
|---|---|
Kernstadt, Elgersweier, | 1,08 mmol/l (weich) |
Zunsweier | 1,08 mmol/l (weich) |
Eine detaillierte Trinkwasseranalyse finden Sie im Wasserportal des Bundesverbandes für Energie- und Wasserwirtschaft e.V.
Wasserpreise in Offenburg
Wir stehen für eine sichere Versorgung mit frischem und gesundem Wasser aus der Region. Bei uns stimmt nicht nur die Qualität, sondern auch der faire Preis:
Preisübersicht Trinkwasser Offenburg 1b 01.01.2026
Preisübersicht Trinkwasser Offenburg bis 30.11.2025
Verordnung über Allgemeine Bedingungen für die Versorgung mit Wasser (AVBWasserV)
Anlage zur Verordnung über die Allgemeinen Bedingungen für die Versorgung mit Wasser (AVBWasserV)
Das Wasserentgelt nach dem allgemeinen Tarif setzt sich aus mehreren Bestandteilen zusammen:
dem Mengenpreis für die vom Kunden bezogene Wassermenge
dem Verrechnungsentgelt für das Bereitstellen der Messeinrichtung (abhängig von Art und Umfang der erforderlichen Wasserzählung), einschließlich Abrechnung und Inkasso
Im Wasserentgelt nach dem allgemeinen Tarif sind Konzessionsabgaben enthalten, die an die Kommune abgeführt werden. Zusätzlich wird ein Betrag von 0,0811 Euro pro m3 als „Wasserpfennig“ an das Land Baden-Württemberg abgeführt. Auf das gesamte Wasserentgelt wird die Umsatzsteuer in der jeweils gesetzlich festgelegten Höhe (derzeit 7 Prozent) erhoben. Der angegebene Preis ist somit ein Bruttopreis.
Änderungen der Tarife
Änderungen dieser allgemeinen Tarife werden mit ihrer öffentlichen Bekanntgabe wirksam. Ändern sich innerhalb eines Abrechnungszeitraums die Tarifpreise, wird der Wasserverbrauch zeitanteilig abgerechnet. Bei der Aufteilung des Wasserverbrauchs werden jahreszeitliche Verbrauchsschwankungen auf Grundlage von Erfahrungswerten berücksichtigt. Entsprechendes gilt bei einer Änderung des Umsatzsteuersatzes.
Schlichtungsverfahren
Im Falle eines Streits kann bei der Allgemeinen Verbraucherschlichtungsstelle des Zentrums für Schlichtung e. V., Straßburger Straße 8, 77694 Kehl, ein Schlichtungsverfahren beantragt werden.
Rheinhausen ist eine Gemeinde im Landkreis Emmendingen und liegt im nördlichen Breisgau am Rhein. Seit dem Jahr 2004 sind wir für die technische Betreuung der Wasserversorgung der rund 3.700 Einwohner:innen verantwortlich. Das Trinkwasser wird aus einem eigenen Tiefbrunnen gewonnen.
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Die Doppelgemeinde Rietheim-Weilheim liegt im südlichen Teil von Baden-Württemberg zwischen Stuttgart und dem Bodensee am Rande des Heubergs im Faulenbachtal und gehört zum Landkreis Tuttlingen.
Seit dem Jahr 2010 haben wir die technische Betriebsführung der Wasserversorgung übernommen. Die rund 2.700 Einwohner:innen werden jährlich mit etwa 150.000 m3 Wasser aus den gemeindeeigenen Tiefbrunnen und Quellen versorgt.
Die Weinbau- und Feriengemeinde Sasbach am Kaiserstuhl liegt direkt am Rhein zwischen Schwarzwald und Vogesen, rund 25 Autominuten von Freiburg entfernt.
Bereits seit dem Jahr 1998 übernehmen wir die technische Betriebsführung der Wasserversorgungsanlagen und Netze für die Gemeinde Sasbach sowie für den Wasserversorgungsverband Sasbach-Endingen. Die Gemeinde Sasbach und die Endinger Ortsteile Amoltern, Kiechlinsbergen und Königschaffhausen werden mit rund 350.000 m3 Wasser aus dem Tiefbrunnen „Rheinmatten“ versorgt.
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Die Trinkwasserversorgung der Gemeinde Schallstadt wird seit dem Jahr 1995 durch den Eigenbetrieb Wasserversorgung Schallstadt gewährleistet. Dieser bezieht sein Wasser von drei Anbietern – unter anderem direkt von uns. Alle Anbieter garantieren eine hochwertige Trinkwasserqualität:
Ortsteil Mengen: Wasserversorgungsverband Tuniberggruppe (bezieht das Trinkwasser von Badenova Netze)
Ortsteil Schallstadt: Wasserversorgungsverband Möhlingruppe und Badenova Netze
Ortsteil Wolfenweiler (mit Leutersberg): Badenova Netze
Die genaue Zuordnung Ihrer Adresse zum zuständigen Wasserversorger finden Sie im Straßenverzeichnis der Gemeinde Schallstadt.
Trinkwasserqualität in Schallstadt
Die Analysewerte des Trinkwassers sind in der Trinkwasseranalyse Freiburg unter dem Versorgungsbereich 4 veröffentlicht. Da Schallstadt das Trinkwasser von verschiedenen Anbietern bezieht, können sich je nach Gebiet Abweichungen ergeben.
Die Analysewerte des Trinkwassers sind in der Trinkwasseranalyse Freiburg zu finden.
Seit 2021 übernehmen wir die allgemeine Beratung der Gemeinde Schutterwald in wassertechnischen Fragestellungen. Das Betriebspersonal der Gemeindewerke Schutterwald ist weiterhin für den operativen Betrieb der Trinkwasserversorgung in der im Ortenaukreis gelegenen Gemeinde verantwortlich. Wir tragen die Aufgaben der verantwortlichen technischen Führungskraft.
Die Gemeinde Schutterwald versorgt rund 7.200 Einwohner:innen mit Trinkwasser. Dieses wird überwiegend aus einem eigenen Tiefbrunnen gewonnen und im zugehörigen Wasserwerk aufbereitet. Zusätzlich bezieht die Gemeinde etwa die Hälfte ihres Trinkwassers zur Beimischung von der Offenburger Wasserversorgung.
Die jährliche Wasserabgabe in das Trinkwassernetz der Gemeinde Schutterwald beträgt insgesamt 350.000 m3. Gemeinsam mit den Gemeindewerken stellen wir eine sichere und nachhaltige Versorgung sicher und schaffen die Grundlage für Qualität und Verlässlichkeit.
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Schwanau ist eine Gemeinde im Ortenaukreis direkt am Rhein nahe der französischen Grenze und hat rund 7.000 Einwohner:innen. Seit 2005 sind wir für die technische Betriebsführung der Wasserversorgungsanlagen und Netze zuständig.
Der Großteil der Einwohner:innen, etwa 80 Prozent, versorgt sich über eigene dezentrale Wasseraufbereitungsanlagen. Der übrige Teil des Versorgungsgebietes ist an die öffentliche Wasserversorgung angeschlossen und wird entweder über den Riedverband in den Teilgebieten Allmannsweier und einem Teil von Ottenheim mit rund 120.000 m3 Trinkwasser pro Jahr oder über zwei eigene Tiefbrunnen in den Teilgebieten Nonnenweier, Wittenweier und Ottenheim mit rund 45.000 m3 Trinkwasser pro Jahr versorgt.
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Die Gemeinde St. Peter hat die verantwortungsvolle Aufgabe der Trinkwasserversorgung bereits im Jahr 2000 an die FEW, unser Vorunternehmen, übertragen. Seit 2013 werden die Tätigkeiten der Betriebsführung in Kooperation mit der Energie- und Wasserversorgung Kirchzarten GmbH (EWK) ausgeführt. Wir sind für die technische Betreuung der Gemeinde verantwortlich, die EWK übernimmt den operativen Teil.
Im Jahr 2016 wurden rund 2.600 Einwohner:innen mit etwa 100.000 m3 Trinkwasser aus den Hochwaldquellen, der Jockenhofquelle und der Hirschmattenquelle versorgt. Die Qualität des Wassers ist so hoch, dass es nach den gesetzlichen Bestimmungen als trinkfertig gilt. Für eine sichere Versorgung und den erforderlichen Wasserdruck in den Gebäuden sorgt der Hochbehälter in St. Peter.
Die Stadt Vogtsburg im Kaiserstuhl entstand im Jahr 1975 im Rahmen der Gemeindereform durch den Zusammenschluss der ehemals selbstständigen Gemeinden Achkarren, Bickensohl, Bischoffingen, Burkheim, Oberbergen, Oberrotweil und Schelingen. Die traditionsreichen Weinbaudörfer im heutigen Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald bilden flächenmäßig Deutschlands größte Weinbaugemeinde. Weinbau und Tourismus führen in Vogtsburg durch saisonale Spitzenbedarfe auch zu besonderen Anforderungen an die Trinkwasserversorgung.
Zum 01.04.2022 hat die Stadt Vogtsburg die technische Betriebsführung der Trinkwasserversorgung an uns übertragen. Die rund 6.200 Einwohner:innen werden aus den Tiefbrunnen Faule Waag und Schelingen sowie der Neunbrunnenquelle mit jährlich rund 480.000 m3 Trinkwasser versorgt.
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Weisweil liegt wenige Kilometer nördlich des Kaiserstuhls im Landkreis Emmendingen in der Oberrheinebene an den zahlreichen Armen des Altrheins.
Seit 2003 sind wir technischer Betriebsführer der Wasserversorgungsanlagen. Die rund 2.000 Einwohner:innen werden mit etwa 97.000 m3 Trinkwasser pro Jahr aus dem Tiefbrunnen Forchheimer Wald versorgt.
Die Gemeinde Wyhl liegt am nördlichen Rand des Kaiserstuhls in der Rheinebene. Seit 2012 hat die Gemeinde die verantwortungsvolle Aufgabe der Trinkwasserversorgung an uns übertragen. Wir sind für die technische Betriebsführung der Anlagen verantwortlich.
Die rund 3.850 Einwohner:innen werden jährlich mit etwa 175.000 m3 Wasser von der Gemeinde Sasbach versorgt.
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Seit 2001 übernehmen wir die Beratung in wassertechnischen Fragen sowie die Wartung und Inspektion der elektrischen Einrichtungen in den Anlagen des Wasserversorgungsverbands Möhlingruppe.
Der Verband besteht seit 1904 und umfasst die Gemeinden Bollschweil, Ehrenkirchen, Pfaffenweiler und Schallstadt sowie den Ortsteil Biengen der Stadt Bad Krozingen. Das Gewerbegebiet in Schallstadt-Mengen wird seit 2010 bei Bedarf mit Trinkwasser versorgt, wenn der Druck im Mengener Netz abfällt.
Die Versorgung der rund 15.400 Einwohner:innen erfolgt aus 36 Quellen im Bereich des Schauinslands bei St. Ulrich sowie aus drei Kirchhofener Quellen bei Bollschweil. Zusätzlich bezieht der Verband Trinkwasser über den Wasserversorgungsverband Tuniberggruppe aus unserem Wasserwerk Hausen. Die jährliche Wasserabgabe in das Netz der Verbandsmitglieder liegt bei rund 750.000 m3.
Seit 2001 sind wir verantwortlich für die allgemeine Beratung in wassertechnischen Fragen sowie für Wartung und Inspektion der elektrischen Einrichtungen in den diversen Wasserversorgungsanlagen des Wasserversorgungsverbands Möhlingruppe.
Dieser besteht bereits seit 1904 und beinhaltet die Gemeinden Bollschweil, Ehrenkirchen, Pfaffenweiler und Schallstadt (Ortsteil Schallstadt) sowie den Ortsteil Biengen der Stadt Bad Krozingen. Das neue Gewerbegebiet in Schallstadt-Mengen wird seit 2010 im Bedarfsfall mit Trinkwasser beliefert, wenn der Druck im Mengener Netz abfällt.
Das Trinkwasser für die rund 15.400 versorgten Einwohner wird aus 36 Quellen im Bereich des Schauinslands (St. Ulrich) sowie drei Kirchhofener Quellen bei Bollschweil gewonnen. Zusätzlich bezieht der Verband Trinkwasser über den Wasserversorgungsverband Tuniberggruppe aus unserem Wasserwerk Hausen. Die jährliche Wasserabgabe ins Trinkwassernetz der Verbandsmitglieder beträgt rund 750.000 m3.
Seit 2005 sind wir für die technische Betriebsführung der Wasserversorgung des Wasserversorgungsverbands Ried verantwortlich. Dem Verband gehören die Gemeinden Schwanau und Meißenheim an. Insgesamt werden rund 6.000 Einwohner:innen aus Meißenheim sowie den Schwanauer Ortsteilen Allmannsweier und dem Neubaugebiet in Ottenheim mit Trinkwasser versorgt.
Das Wasser stammt aus zwei Tiefbrunnen und wird im verbandseigenen Wasserwerk zentral aufbereitet. Die jährliche Wasserabgabe in die Ortsnetze der Verbandsmitglieder beträgt etwa 300.000 m3.
Eine langjährige Partnerschaft für bestes Trinkwasser: Bereits seit 1998 sind wir – damals noch als Vorgängerunternehmen FEW – verantwortlich für die technische Betriebsführung der Wasserversorgungsanlagen und Netze des Wasserversorgungsverbands Sasbach-Endingen sowie der Gemeinde Sasbach am Kaiserstuhl.
Vertraglich abgedeckt sind die Gemeinde Sasbach am Kaiserstuhl mit ihren Ortsteilen Jechtingen und Leiselheim mit rund 3.400 Einwohner:innen sowie die Anlagen des Verbands Sasbach-Endingen in den Endinger Ortsteilen Kiechlinsbergen und Königschaffhausen. Die Gemeinde Sasbach sowie die Verbandsmitglieder einschließlich des Endinger Ortsteils Amoltern werden jährlich mit rund 350.000 m3 Wasser aus dem Tiefbrunnen Rheinmatten in Sasbach versorgt.
Seit 1996 sind wir – damals noch als Vorgängerunternehmen FEW – verantwortlich für die technische und kaufmännische Betriebsführung aller Wasserversorgungsanlagen des Wasserversorgungsverbands Tuniberggruppe. Der Verband umfasst die Ortsteile Niederrimsingen, Oberrimsingen und Grezhausen der Gemeinde Breisach, Mengen der Gemeinde Schallstadt sowie Munzingen, Tiengen, Opfingen mit St. Nikolaus und Waltershofen der Stadt Freiburg.
Die rund 18.000 Einwohner:innen der Verbandsmitglieder beziehen jährlich etwa 1.000.000 m3 Wasser aus dem Wasserwerk Hausen.
Unsere Services in unserem Netzgebiet
Unsere Wasserdienstleistungen für Kommunen
Wir unterstützen Kommunen dabei, ihren Versorgungsauftrag zu erfüllen – immer unter Berücksichtigung von gesetzlichen Vorgaben und Normen sowie Trends und Entwicklungen.
Als leistungsfähiger Partner betreiben, verwalten und gestalten wir die sensible Wasser- und Abwasser-Infrastruktur verantwortungsvoll im Interesse der Eigentümer.
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